Mit Schutzarten bis IP69, einer Schlagfestigkeit bis IK08 und einer langfristigen Outdoor-Eignung kann der Steckverbinder seine Stärken in vielen Einsatzbereichen ausspielen. Er verbindet End- und Verteilstromkreise bis 20A und 400 respektive 800V.
Dabei bleibt die Bedienung einfach. Werkzeug ist nicht erforderlich, denn Anwender müssen keine Tasten oder Schalter betätigen. Für besondere Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sorgt die große Zahl möglicher Steckzyklen.
Nachhaltig gefertigt
Nachhaltigkeit ist aber nicht nur in der Applikation, sondern auch bei den eingesetzten Komponenten ein Faktor, der zu einer klimafreundlichen Produktion beiträgt. Bereits heute gibt es von Phoenix Contact in den Produktkategorien Leiterplattenklemmen, Steckverbinder und Elektronikgehäuse Lösungen, die aufgrund von Prozessoptimierungen und nachhaltigen Materialien deutlich verbesserte CO2-Bilanzen aufweisen. Zu einer höheren Ressourceneffizienz sowie einer geringeren Umweltbelastung tragen dabei vor allem zwei Ansätze bei: biobasierte und massenbilanzierte Kunststoffe.
Biobasierte Kunststoffe sind Kunststoffe, die ganz oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Rizinuspflanzen, Mais oder Zuckerrohr, hergestellt werden. Zu ihren Vorteilen zählen eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, eine Verbesserung der Ökobilanz oder eine Erhöhung der Funktionalität.
Massenbilanzierte Kunststoffe sind dagegen Kunststoffe, die einen Anteil an nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen enthalten, der über eine Massenbilanzmethode zertifiziert wird. Das bedeutet, dass die eingesetzten alternativen Rohstoffe den Endprodukten zugerechnet werden, ohne dass sie physisch getrennt werden müssen. Dies ermöglicht eine Nutzung der bestehenden Produktionsinfrastruktur und eine Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der Produkte.
Auch der DC-Steckverbinder ArcZero ist aus massenbilanziertem Kunststoff. Er ermöglicht die effiziente und sichere Verbindung von z.B. DC-Verbrauchern in einer Fabrikhalle und kombiniert somit die Nachhaltigkeit im Produkt mit der Nachhaltigkeit in der Applikation.
Im Normalbetrieb fließt der Strom über den Plus- und den Minuskontakt, der Steuerkontakt ist in dieser Position isoliert. Wird der Steckverbinder getrennt, laufen folgende Schritte im Inneren des Steckverbinders ab:
1) Da der Pluskontakt etwas kürzer ausgelegt ist als der Minuskontakt, trennt dieser beim Trennvorgang als erstes.
2) Gleichzeitig wird der Steuerkontakt aus dem isolierten Bereich in den leitenden Bereich geführt. Der Strom fließt ab diesem Moment durch die Elektronik, die den Stromkreis sicher öffnet.
3) Der Stromkreis ist geöffnet und es fließt kein Strom mehr. Im weiteren Trennvorgang trennen Steuerkontakt und Minuskontakt lichtbogenfrei. Der PE ist voreilend ausgelegt, sodass dieser als letztes trennt.


















