Mit Igus durch die Solar-Rallye

Bild: Igus GmbH

Studierende der RWTH Aachen und FH Aachen haben mit leichten und robusten Bauteilen aus schmierfreien Hochleistungskunststoffen von Igus ein Solarauto gebaut und an der Bridgestone World Solar Challenge 2025 teilgenommen. Das Team erkämpfte sich auf der 3.000-Kilometer-Strecke durch Australien den vierten Platz.

Das Team Sonnenwagen aus Aachen setzt sich aus über 40 aktiven Studierenden der RWTH Aachen und FH Aachen zusammen – darunter die Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Betriebswirtschaft. Gemeinsam haben sie für die Rallye den Covestro Aethon gebaut, ein futuristisches Fahrzeug auf drei Rädern, ausschließlich betrieben mit Solarenergie. Eine besondere Aufgabe bei der Entwicklung lag in der Auswahl der richtigen Bauteile und Materialien. Sie müssen extrem leicht sein, um die Solarenergie optimal zu nutzen, und gleichzeitig widerstandsfähig genug, um Vibrationen, Stößen, Unebenheiten und Temperaturen bis 40°C standzuhalten. Das Team setzt hier auf Leichtbau-Technologie von Igus. Sie sorgt dafür, dass der Covestro Aethon bei einem Gewicht von unter 185kg eine Höchstgeschwindigkeit von über 140km/h erreicht.

Um das Gewicht des Solar-Fahrzeugs zu reduzieren, haben die Studierenden an zahlreichen Stellen Gleitlager aus Hochleistungskunststoffen eingesetzt. Die Iglidur Polymerlager finden sich u.a. in den Mechanismen der Lenkung sowie im Lenkrad. „Wir waren überrascht, dass wir dank der Polymerlager das Gewicht im Vergleich zu klassischen Metalllagern um rund 80 Prozent reduzieren konnten. Das hat sich positiv auf die Energieeffizienz des Fahrzeugs ausgewirkt“, sagt Charlotte Teckentrup vom Team Sonnenwagen Aachen. „Gleichzeitig sind die Polymerlager trotz des geringen Gewichts robust und verschleißfest. Zudem haben sie dämpfende Eigenschaften, sodass wir das Fahrgefühl verbessern konnten.“ Ein weiterer Vorteil: Die Polymerlager ermöglichen einen reibungsarmen Trockenlauf ohne Schmierfett. Dadurch sind die Bauteile weniger anfällig für Verschmutzungen, die während der Rallye die Leichtgängigkeit reduzieren und schlimmstenfalls zu Ausfällen führen könnten.